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Workshop zur interkulturellen Bildung
07. – 08. Juni 2007, Sevlievo

Am 07. und 08. Juni 2007 haben die DVV International Bulgarien und die Stiftung Internkulturelle Zusammenarbeit mit der lokalen Unterstützung der Gemeindedirektion „Wirtschaftliche und Humanitäre Angelegenheiten“ ein Training zum interkulturellen Lernen in Sevlievo organisiert. Das Training setze sich aus zwei Komponenten zusammen: zum einen das Testen und Evaluieren des Rollenspiels Balkania mit einer ethnisch gemischten Gruppe von Schülern in der oberen Gymnasialstufe. Balkania wurde Anfang des Jahres auf der Grundlage des Toleranz fördernde Toledo Rollenspiels von einem international Expertenteam innerhalb des SMILE Projektes entwickelt und an den Balkankontext angepasst wurde. Die Schüler haben das Spiel mit viel Enthusiasmus und pfiffigen Ideen gemeistert und was noch wichtiger ist, sie konnten auch die wichtigsten Lehren daraus ziehen: Anerkennung, Verständnis und Toleranz gegenüber anderen Kulturen, Religionen und ethnischen Zugehörigkeiten mit nach Hause nehmen.

Das zweite Ziel des Workshops war anhand zwei anderen innovativen Unterrichtsmethoden World Cafe und Future Creating Workshop, die von beiden Moderatorinnen Frau Reni Dimova von Stiftung Internkulturelle Zusammenarbeit und Frau Anelia Miteva von DVV International Bulgarien präsentiert wurden, die interkulturellen Kompetenzen der Lehrer zu verbessern. Beide Methoden zielen in ihrer Essenz darauf ab, kritisches, konstruktives und kreatives Denken sowie aktive Beteiligung von Schülern und Lehrern anzuregen, um dadurch die Bildung einer aktiven und engagierten Zivilgesellschaft in Bulgarien zu fördern. Sowohl die neuen Techniken, als auch die aktuellen Themen, die zur Debatte standen: die interkulturelle Bildung in Bulgarien besonders im Hinblick auf das kommende Europäische Jahr des interkulturellen Dialoges und das Bild der Europäer in Sevlielvo im Hinblick auf den Beitritt Bulgariens zur EU am 01.01.2007 stoßen auf großes Interesse bei den Lehrern, die allesamt den Wunsch nach öfteren solchen Trainings geäußert haben, weil sie darin ein großes Potential auch für die Flexibilisierung und Modernisierung des immer noch sehr starren bulgarischen Bildungssystems sehen.

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