Integration durch Alphabetisierungaktivitäten im Rahmen des Projektes “Alpha 16+”
Maerz 2007
Das Projekt “ALPHA 16+” wurde bereits vor 2 Jahren im Rahmen des Programms «Grundtvig 1» gestartet. Ziel des Projektes ist es, durch die Identifizierung und Weiterbildung von Schlüsselpersonen, Alphabetisierungsmaßnahmen innerhalb der Zielgruppe der 16-25 Jährigen voranzubringen.
Projektpartner sind Institutionen aus Bulgarien, Großbritannien, Deutschland, Litauen, Frankreich und Ungarn.
Hauptsächliche Ziele des Projektes sind:
- Die Überwindung der Barrieren zu den jungen Erwachsenen, um eine Verbesserung der Kommunikationsfähigkeiten und der Alphabetisierung zu erreichen.
- Auswahl von Beratern, die potentiell täglichen Kontakt zur Zielgruppe haben, z.B. Mitarbeiter/innen von Sozialämtern, Arbeitsagenturen, ARGEN, leitendes Personal von Jugendeinrichtungen und Jugendclubs, aber auch Mitarbeiter von ausbildenden Unternehmen oder Bildungseinrichtungen
- Ausbildung dieser Berater, inbesondere in Bezug auf die Identifikation und die Heranführung junger Analphabeten an Alphabetisierungsaktivitäten und Maßnahmen zur Verbesserung ihrer allgemeinen Lebenssituation.
- Die Entwicklung eines Handbuches zur Sensibilisierung sowohl von oben genannten Schlüsselpersonen als auch der Angehörigen von Analphabeten. Dieses enthält unter anderem Informationen über Ursachen und Wirkung von Analphabetismus, sowie Hinweise zur Erkennung und Beratung von funktionalen Analphabeten.
Im Rahmen des Projektes wurde ein eintägiges Trainingsprogramm durchgeführt, dessen Ziel es war, das System zur Ausbildung der Berater zu präsentieren und zu approbieren, das in Kombination mit dem erarbeiteten Handbuch genutzt werden soll. Es laufen die Vorbereitungen für die Einführung einer drei-tägigen Ausbildung zur Verbreitung der „best practices“, sowie des Handbuches.
Das Projekt “ALPHA 16+” wurde an einem internationalen Treffen in Vilnius, Litauen als gute Praxis im Bereich “von Projekten zu politischen Entscheidungen” vorgestellt.
