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7. nationales Forum „Tage des lebenslangen Lernens in Bulgarien”
18. - 20. Oktober 2007, Hotel Sheraton, Sofia

Zum siebten Mal wurden die bulgarischen „Tage des Lebenslangen Lernens“ veranstaltet. 150 Teilnehmer aus dem Bildungswesen, den Ministerien, Verbänden und nicht zuletzt der Wirtschaft kamen zu der dreitätigen Veranstaltung am 18. - 20. Oktober im Sheraton Hotel, Sofia zusammen. Zur Eröffnung des nationalen Forums kamen dies stellvertretenden Minister für Bildung - Ekaterina Vitkova, für Beschäftigung und Soziales - Dimitar Dimitrov, die stellvertretende Direktorin der nationalen VET Agentur - Maria Antova, die Leiterin des bulgarischen Büros von DVV International Maria Todorova, der Vorsitzende FSSK - Christo Christov sowie auch der Kulturattaché der deutschen Botschaft, Dr. Ferdinand von Weyhe.

Jeder der drei Teile des Forums hatte seine besonderen Akzente. So war der erste Tag dem Thema Validierung von Kenntnissen und Fähigkeiten, die außerhalb der herkömmlichen Bildungseinrichtungen erworben werden, gewidmet. Unter den Hauptrednern waren Patrick Werquin, Bildungsfachmann von der OECD, Tina Simota vom griechischen Nationalen Zentrum für die Akkreditierung von beruflicher Weiterbildung, die von ihren Erfahrungen und Praktiken mit Anerkennung von nicht-formalem und informellem Lernen im internationalen/europäischen Umfeld berichteten. Der bulgarische Stand der Dinge wurde von Experten der nationalen VET Agentur - Penka Nikolova und des Bildungsministeriums – Petya Evtimova präsentiert, die insbesondere auf die Staatlichen Bildungsanforderungen (DOI) und auf die 10 allgemeinen europäischen Prinzipien zur Validierung von Kenntnissen und Fähigkeiten, die außerhalb des formalen Bildungssystem erworben worden sind, eingegangen sind. Zum Abschluss des ersten Tages wurden die aufgeworfenen Probleme, Herausforderungen und Perspektiven im Rahmen eines World Cafes noch mal in Gruppen diskutiert, deren Ergebnis die Erarbeitung eines nationalen Aktionsplans war.

Der zweite Tag der Veranstaltung hat das lebenslange Lernen im Kontext der EU Bildungsprogramme Lingua, Leonardo da Vinci etc. am Beispiel von vier Projekten, die mit dem europäischen Quality Preis ausgezeichnet worden sind, veranschaulicht. Auch die Businessperspektive war nicht vernachlässigt: im Rahmen des dritten Teils der Tage des lebenslangen Lernens wurde das sog. ROI–Mechanismus (Return on Investment in Training) von Radosveta Drakeva von Erwachsenenbildungsverband „Znanie“ Sofia vorgestellt und in Gruppenarbeit diskutiert und ausprobiert. Einer der größten Vorteile der ROI Methodologie liegt darin, dass sie den wirtschaftlichen Nutzen von jeglicher Art von Bildung und Weiterbildung sichtbar macht und damit als ein stichhaltiges Argument zur Erhöhung der Trainingsinvestitionen in Weiterbildungseinsrichtungen sowie auch in den Geschäfts- oder HR-Abteilungen von kleinen und mittleren Unernehmen dienen kann.

Organisatoren der 7. Tage des lebenslangen Lernens in Bulgarien war dieses Jahr das DVV international Büro in Sofia in Zusammenarbeit mit der Föderation der Verbände für Verbreitung des Wissens (FSSK), dem Human Ressource Development Centre (HRDC) in Sofia und der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) in Bulgarien.

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